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Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung OECD hat Spanien ermahnt, den Immobilienmarkt zu stabilisieren

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Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung OECD hat Spanien ermahnt, den Immobilienmarkt zu stabilisieren

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Das spanische Wirtschaftswachstum sei in den vergangenen Jahren zwar robust, aber nicht ausgeglichen gewesen, heißt es in dem jetzt vorgelegten Länderbericht. Eine Stabilisierung des Immobilienmarktes würde der OECD zufolge die gesamtwirtschaftlichen und finanziellen Risiken verringern.

Auch wenn sich der Anstieg der spanischen Häuserpreise verlangsamt habe, liege er auf Jahressicht weiterhin bei rund 10%. Seit 1998 hätten sich die Häuserpreise real verdoppelt. Nachdem das Land Jahre lang kräftige Wachstumsraten vorgelegt hatte, kühlt sich das Wirtschaftstempo nun ab.

In diesem Jahr werden noch 3,3 Prozent erreicht, 2008 sogar nur 3,1 Prozent. Zugleich zieht die Teuerung nach einem Rückgang 2007 im kommenden Jahr wieder an – und zwar auf mehr als drei Prozent. Damit hat Spanien eine der höchsten Inflationsraten in der Eurozone.

Zufrieden zeigt sich die OECD mit der Haushaltskonsolidierung, die 2005 erstmals seit 30 Jahren zu einem Überschuss von 1,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts geführt habe. Für 2006 wird ein Überschuss von 1,4 Prozent erwartet. Auch wenn sich 2007 die höheren Zinsen in der Eurozone für die spanische Wirtschaft dämpfend auswirken könnten, dürfte dies teilweise durch Steuererleichterungen ausgeglichen werden, schreibt die OECD.