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Verletzte bei Straßenblockaden in Beiruth

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Verletzte bei Straßenblockaden in Beiruth

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Der Generalstreik im Libanon ist in Gewalt ausgeartet. Bei Zusammenstößen zwischen Anhängern von Opposition und Regierung sind mindestens 15 Menschen durch Schüsse verletzt worden. Seit dem Morgen riegeln Anhänger der pro-syrischen Opposition mit brennenden Reifen und Protestmärschen mehrere Zufahrtsstraßen in Beirut und anderen Städten des Landes ab.

Ziel des Streiks ist, die Regierung Fouad Sinioras weiter zu schwächen. Hassan Nasrallah, Chef der radikal-islamischen Hisbollah, hatte zu der Arbeitsniederlegung aufgerufen. Ministerpräsident Fouad Siniora dagegen hatte die Libanesen aufgefordert, ihn zu ignorieren.

Ein Schwerpunkt der Aktionen ist der Bereich um den Flughafen, und der Süden Beiruts. Dieser gilt als Hochburg der Hisbollah. Mehrere arabische Fluglinien annulierten inzwischen ihre Flüge nach Beiruth. In der gesamten Stadt bezogen starke Armee-und Polizeieinheiten Posten. Die Proteste sollen laut Opposition mehrere Tage dauern