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Bush verteidigt Irak-Strategie

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Bush verteidigt Irak-Strategie

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US-Präsident George W. Bush hat im Kongress die Rede zur Lage der Nation gehalten. Neben der Energiepolitik standen auch die Themen Terrorismus, Bildung und Gesundheit auf dem Programm. Zwar spielte der Irak auch in den vergangenen Jahren eine wichtige Rolle, allerdings sah sich der Präsident nun erstmals einer demokratischen Mehrheit im Kongress gegenüber – mit der Parlamentspräsidentin Nancy Pelosi.

Trotz aller Kritik verteidigte Bush seine Irakstrategie – nämlich eine Aufstockung der Truppen um mehr als 20.000 Soldaten. Alle in dieser Kammer wüssten, dass Amerika im Irak nicht versagen dürfe, erklärte Bush. Die Konsequenzen wären verheerend. Wenn sich amerikanische Truppen zurückzögen bevor Bagdad sicher sei, würde die irakische Regierung von Extremisten förmlich überrannt werden.

Bush appellierte an die Demokraten, zusammen mit den Republikanern eine Art Irakrat zu bilden. So solle Amerika vor seinen Feinden Einheit demonstrieren. Er sagte: “Unser Land verfolgt eine neue Strategie im Irak. Und ich appelliere an Sie, ihr eine Chance zu geben. Und ich bitte sie, unsere Soldaten zu unterstützen – und auch jene, die auf dem Weg sind.”

Applaus aus den eigenen Reihen, die Haltung der Demokraten bleibt jedoch unverändert. In einer erste Reaktion auf die Rede forderten sie Bush zu einer Umkehr in der Irakpolitik auf.