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Die spanische Justiz hat einem verurteilten ETA-

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Die spanische Justiz hat einem verurteilten ETA-

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Terroristen Hafterleichterungen verweigert. Inaki de Juana Chaos befindet sich nach einem 80-tätigen Hungerstreik in Lebensgefahr. Die Staatsanwaltschaft hatte deshalb beantragt, die Haft in Hausarrest umzuwandeln.

Der ETA-Terrorist war in den 80er-Jahren an elf Anschlägen beteiligt. Wegen Mordes in 25 Fällen wurde er zu mehr als 3.000 Jahren Haft verurteilt worden. Wegen guter Führung reduzierte sich dieser Zeitraum auf 18 Jahre, so dass Chaos vor einem Jahr hätte freikommen müssen. Die spanische Justiz verurteilte ihn jedoch erneut zu 12 Jahren Gefängnis.
Inzwischen wird er in diesem Krankenhaus künstlich ernährt.

Unterdessen wurde in einem Zug nach Barcelona ein weiteres mutmassliches Mitglied der ETA festgenommen. Iker Aguirre Bernadal wurde seit 2004 wegen eines Attentats unter Haftbefehl gesucht.