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US-Senatsausschuss lehnt Bushs Irak-Politik ab

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US-Senatsausschuss lehnt Bushs Irak-Politik ab

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Der US-Senatsausschuss für Auswärtige Beziehungen hat die neue Strategie von George W. Bush für den Irak abgelehnt. Der US-Präsident hatte Dienstag abend den Kongress und die amerikanische Öffentlichkeit aufgerufen, seine Pläne zur Entsendung weiterer Soldaten zu unterstützen. In seiner Rede an die Nation kündigte Bush an, 21.500 zusätzliche Soldaten in den Irak beordern zu wollen. Ein Sieg sei nach wie vor möglich. Dazu benötige man aber weitere Soldaten. Die Iraker seien noch nicht in der Lage, die Situation selbst zu beruhigen. Ein Scheitern im Irak würde schmerzhafte Folgen auch für die USA haben. Der Sentassausschuss billigte jetzt eine Resolution, die sich gegen die Entsendung zusätzlicher Truppen in den Irak ausspricht. Der demokratische Senator Chuck Hagel sagte, es gebe keine Strategie. Das sei ein ein Ping-Pong-Spiel mit dem Leben von Amerikanern. Die jungen Männer und Frauen in Bagdad hätten echte Leben. Man müsse sicher sein, was man tue, wenn man weitere 22.000 Amerikaner dorthin schicke. Die meisten Amerikaner lehnen den Krieg im Irak ab und fordern einen Abzug der US-Soldaten. Derzeit sind 132.000 amerikanische Soldaten im Irak stationiert.