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Europas Finanzminister besorgt über Yen-Schwäche

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Europas Finanzminister besorgt über Yen-Schwäche

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Die Finanzminister der Eurozone sind zunehmend besorgt über den Kursverfall des japanischen Yen.
Das erklärte der Luxemburger Ressortchef, Ministerpräsident Jean-Claude Juncker, am Rande eines Treffens in Brüssel. Der schwache Yen beeinträchtigt die Exportchancen der Eurozone.

Die Finanzminister des gemeinsamen Währungsraums und der gesamten EU müssten dazu eine gemeinsame Position erarbeiten. Diese müsse dann beim Treffen der G-7-Finanzminister und Notenbankgouverneure am 9. und 10. Februar in Essen vertreten werden, sagte Juncker. Ähnlich äußerte sich der deutsche Finanzminister Peer Steinbrück.

Die japanische Devise war nach enttäuschenden Einzelhandelsumsätzen erneut stark unter Druck geraten. Die Daten für Dezember signalisierten eine Schwäche des privaten Verbrauchs in Japan und machten eine baldige Zinserhöhung unwahrscheinlich, so Analysten.