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Irak: Schwere Gefechte um Nadschaf

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Irak: Schwere Gefechte um Nadschaf

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Bei schweren Gefechten zwischen irakischen Regierungstruppen und Aufständischen sind in der Umgebung von Nadschaf weit über 100 Menschen getötet worden. Nach Angaben der Provinzregierung planten die Rebellen Anschläge auf schiitische Pilger. An den Kämpfen waren auch US-Truppen beteiligt. Zwei US-Soldaten starben, als ihr Hubschrauber bei Nadschaf abgeschossen wurde.

In Kerbala haben sich bereits mehrere Hundert schiitische Pilger zu den traditionellen Aschura-Feierlichkeiten versammelt. An Aschura gedenken die Schiiten ihres Märtyrers Hussein. Der Tod des 3. Imam besiegelte die endgültige Trennung der Schiiten von den Sunniten. Seine Anhänger waren in der Schlacht von Kerbala den Truppen des Ommajaden-Kalifen unterlegen.

Am Vorabend von Aschura erlebte der Irak einen besonders blutigen Tag. Bei einem Artillerieangriff auf eine Mädchenschule in einem schiitischen Statteil von Bagdad wurden fünf Schülerinnen getötet. Bei eine Reihe von Anschlägen in Bagdad und Kirkuk 29 Menschen.