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Israel droht mit Konsequenzen nach Selbstmordanschlag von Eilat

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Israel droht mit Konsequenzen nach Selbstmordanschlag von Eilat

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Nach dem Selbstmordanschlag in dem israelischen Badeort Eilat hat die Regierung in Jerusalem “angemessene Konsequenzen” angekündigt. Bei der Explosion in einer Bäckerei in Eilat kamen mit dem Attentäter mindestens drei Menschen ums Leben.

Es war der erste Selbstmordanschlag in Israel seit vergangenem April, als sich ein Attentäter in Tel Aviv in die Luft sprengte.
Außenministerin Tsipi Livni erklärte, Israel habe sich bisher sehr zurückgehalten, um den Palästinensern Gelegenheit zu geben, den Terrorismus zu bekämpfen und Angriffe auf Israel zu unterbinden. Bedauerlicherweise hätten die Palästinenser diese Gelegnheit nicht genützt.

Zu dem Anschlag bekannte sich die Organisation Islamischer Jihad. Die al-Aksa-Brigaden hätten sich daran beteiligt, hieß es in einer Erklärung des Jihad. Ein maskierter Mann, der als Sprecher der al-Aksa-Brigaden auftrat, erklärte, der Angriff sei eine Botschaft an alle Palästinensergruppen: Diese sollten aufhören, sich gegenseitig zu bekämpfen, und stattdessen die Waffen auf den gemeinsamen Feind richten, die “zionistischen Besatzer”. Der Islamische Jihad teilte mit, der Anschlag sei von einem 21-jährigen aus dem Gazastreifen verübt worden. Die Bäckerei, in der er seinen Sprengsatz zündete, liegt in einem Wohngebiet des Badeorts, weit entfernt von den Tourimus-Einrichtungen.