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Verkaufsstart für Microsoft Vista

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Verkaufsstart für Microsoft Vista

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Noch nie hat es so lange gedauert bis zu einer neuen Version von Windows: dem Computerprogramm der Firma Microsoft, das weltweit die allermeisten Rechner am Laufen hält. Fünf Jahre ist die letzte Runderneuerung her, und nach vielen Verzögerungen gibt es nun seit heute das neue Programm, genannt Vista.

Mit Firmengründer Bill Gates an der Spitze wurde Vista in New York der Öffentlichkeit präsentiert. Vieles ist neu, nach Firmenangaben mehr als tausend Dinge – am auffälligsten die Bildschirmoberfläche mit den dreidimensionalen, halbdurchsichtigen Fenstern.

Das sticht ins Auge, aber der amerikanische Experte Richard Doherty zum Beispiel warnt: Auf einem neuen Rechner sehe das toll aus. Wenn der Rechner aber zwei Jahre oder älter sei, mache ihn Vista unglaublich langsam. Die Freude über das Neue werde schnell getrübt durch die Frage, wieso jetzt alles länger dauere.

Die ersten Käufer waren wieder einmal die Japaner, aber der Ansturm hielt sich sogar dort in Grenzen – keine Schlacht an der Kasse wie zuletzt für neue Spielkonsolen. Nur wenige Technikbegeisterte werden sich das neue Betriebssystem wohl gleich kaufen: Ganz billig ist es nicht, und schließlich wird mit dem Nachfolger des bisherigen Windows XP sowieso schon bald fast jeder neue Rechner ausgeliefert.

Ausgenommen natürlich die Geräte des kleinen Dauerkonkurrenten Apple: Der verweist ohnehin darauf, dass viele der jetzt angekündigten Vista-Neuigkeiten auf seinen Computern schon längst laufen.