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Windows Vista seit heute weltweit auf dem Markt

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Windows Vista seit heute weltweit auf dem Markt

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Microsoft hat weder Kosten noch Mühen gescheut, um den Start seines neuen PC-Betriebssystems Windows Vista gebührend zu feiern. Der Startschuss für den Nachfolger von Windows XP fiel allerdings auch nach mehr als fünf Jahren Entwicklung und wiederholten Verzögerungen. So hatte man auch das für die Privatkunden so wichtige Weihnachtsgeschäft verpasst.

Auch wenn man bei Microsoft erwartet, dass sich Vista schneller am Markt durchsetzen werde als seine Vorgänger – so hielt sich der Ansturm am ersten Verkaufstag eher in Grenzen. In Deutschland kostet Vista in verschiedenen Versionen zwischen 120 und knapp 500 Euro.

Mit mehreren tausend Funktionen und einer komplett überarbeiteten Bildschirmoberfläche soll Vista die Nutzung von Daten schneller und einfacher machen. Ins Auge stechen vor allem die neuen, dreidimensionalen Programmfenster – die allerdings dem Rechner auch einiges an Leistung abverlangen.

Der amerikanische Experte Richard Doherty empfiehlt, genau hinzusehen. Auf einem neuen Rechner sehe das toll aus. Wenn der Rechner aber zwei Jahre oder älter sei, mache ihn Vista unglaublich langsam. Die Freude über das Neue werde schnell getrübt durch die Frage, wieso jetzt alles länger dauere.

Das Betriebssystem Vista – so die Erwartungen bei Microsoft – soll schon im ersten Jahr vier Milliarden Dollar einbringen. 95 Prozent aller Computer weltweit laufen mit Windows-Betriebssystemen, der kleine Konkurrent Apple und das freie Betriebssystem Linux folgen mit großem Abstand.

Das Gros der privaten Computerbesitzer wird den Umstieg auf Windows Vista wohl erst mit dem Neukauf eines PCs vollziehen. Schließlich sind ab heute fast alle neuen Windows-Rechner mit Vista ausgestattet, so dass in den kommenden Monaten der Umstieg fast automatisch erfolgen wird.