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Kowtun bietet Zusammenarbeit an

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Kowtun bietet Zusammenarbeit an

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Der russische Geschäftsmann Dimitri Kowtun hat sich bereit erklärt, bei der Aufklärung im Todesfall-Litwinenko den britischen Behörden behilflich zu sein. Sowohl Kowtun als auch der Unternehmer Andrej Lugovoy gelten bei Scotland Yard als die Hauptverdächtigen. Der 43jährige Ex-Agent Alexander Litwinenko, der 2000 nach Großbritannien geflüchtet war, starb am 23.November 2006 nach einem Aufenthalt im Hotel Millenium.

In seinem Körper wurden beträchtliche Mengen an radioaktivem Polonium-210 festgestellt, welche ihm nach jetziger Version in einem Tee verabreicht wurden. Die Zusammenarbeit zwischen den britischen und den russischen Behörden verlief bislang allerdings sehr schleppend.

So untersagte zum Beispiel der Moskauer Generalstaatsanwalt Tschaika Scotland Yard mehrfach, mit Offiziellen des russischen Sicherheitsapperates zu sprechen. Inzwischen wurde bekannt, dass russische Elite-Soldaten auf einem Übungsgelände bei Moskau das Foto Litwinenkos als Zielscheibe benutzt hatten.

Auf einem PR-Film sind rund 90 Soldaten zu sehen, welche das Konterfei des Vergifteten mit 9-Milimeter-Kugeln durchlöchern, um am Ende vom Chef des russischen Föderationsrates, Sergej Mironow, zur Belohnung Barette überreicht zu bekommen.