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Aufregung in Boston: Werbekampagne löst Polizei-Großeinsatz aus

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Aufregung in Boston: Werbekampagne löst Polizei-Großeinsatz aus

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Eine Werbeaktion einer Fernsehproduktionsfirma hat die Polizei in der US-Metropole Boston stundenlang in Atem gehalten. Mit an verschiedenen Stellen der Stadt platzierten Magnetleuchten wollte der Sender auf sich aufmerksam machen – die Behörden jedoch befürchteten, dass es sich um Bomben handelte. Einige der plakatähnlichen Gegenstände wurden sicherheitshalber gesprengt. Die Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen gegen die Initiatoren der Aktion wegen öffentlicher Ruhestörung ein. Bezirksstaatsanwalt Daniel Conley warnte vor weiteren, ähnlichen Werbegags. Diese Kampagne sei ein Risiko für die ganze Stadt, sagte er, denn die Sicherheitskräfte würden abgelenkt und von ihrer Arbeit abgehalten.

Zwei der Verantwortlichen wurden verhaftet. Während des Großeinsatzes waren der Zug- sowie der Schiffsverkehr gestoppt worden; es kam zu einem Verkehrschaos. Die Fernsehproduktionsfirma bedauerte den Vorfall, erklärte aber gleichzeitig, dass auch in anderen US-Städten ähnliche Gegenstände platziert worden seien.