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Trotz Gewinnsprung: Pharmariese AstraZeneca will 3000 Stellen abbauen

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Trotz Gewinnsprung: Pharmariese AstraZeneca will 3000 Stellen abbauen

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Der anglo-schwedische Pharmakonzern AstraZeneca will in den nächsten drei Jahren 3.000 Stellen streichen. Der Grund: fallende Medikamentenpreise und auslaufende Patente. Gleichzeitig plant das Unternehmen die Rationalisierung der Produktion. Damit will AstraZeneca die Auslastungen innerhalb seiner Wertschöpfungskette verbessern.

Für das vergangene Jahr bilanzierte der Konzern einen Anstieg des Vorsteuergewinns von 28 Prozent auf 6,6 Milliarden Euro. Der Umsatz kletterte um elf Prozent auf 20,5 Milliarden Euro.

Damit lag AstraZeneca weltweit auf Platz fünf. Branchenprimus war der britische Konzern GlaxoSmithKline, der es auf mehr als 35 Milliarden Euro brachte. Für das laufende Jahr rechnet AstraZeneca mit einem Umsatzwachstum im hohen einstelligen Prozentbereich. Der Konzern begründete diese Prognose mit einer anhaltenden Dynamik seiner fünf Schlüsselprodukte. Pläne für große Zukäufe oder Übernahmen gebe es nicht.