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Fünf Minuten für den Planeten


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Fünf Minuten für den Planeten

Der Pariser Eiffelturm war nur das sichtbarste Zeichen: In ganz Europa folgten Menschen am Abend dem Aufruf von Umweltschützern, für fünf Minuten den Strom abzuschalten und damit auf Energieverschwendung aufmerksam zu machen.

Frankreichs Stromversorger meldeten dank dieser Aktion kurzzeitig ein Prozent weniger Stromverbrauch. Auch in anderen Städten Europas erloschen sowohl Lichter in Haushalten als auch die Beleuchtung von Wahrzeichen, wie in Brüssel, Rom oder in Madrid – überall hieß es “Fünf Minuten für den Planeten”.

In Spanien gebe es enorme Energieverschwendung, sagt Jorge Valle vom Bündnis für den Planeten – einer Dachorganisation, die die Aktion organisiert hat. Unter den Ländern, die den Kyotovertrag unterschrieben hätten, stehe Spanien so ziemlich am schlechtesten da. Man müsse mehr in die erneuerbaren Energien investieren.

Dieses Mal ging es nur um guten Willen – ein echtes Opfer war das noch nicht. Das Licht war überall schnell wieder da – nur für die Zukunft werden fünf Minuten Stromsparen nicht reichen.

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