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IPCC-Bericht macht Mensch für Klimaerwärmung verantwortlich

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IPCC-Bericht macht Mensch für Klimaerwärmung verantwortlich

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Auf der Erde wird es wärmer – der weltweite Klimawandel von Menschenhand ist längst keine Spekulation mehr, sondern eine messbare Größe. Der Klimarat der Vereinten Nationen stellt heute in Paris seinen neuen Bericht zum Ausmaß des vom Menschen verstärkten Treibhauseffektes vor. 2500 Experten haben sechs Jahre daran gearbeitet und dabei Messdaten aus verschiedensten Weltregionen puzzleartig zusammengesetzt. Aufgrund dieser Ergebnisse sprechen die beteiligten Wissenschaftler in ihrem vierten Report von einem Anstieg der Durchschnittstemperaturen in den nächsten 30 Jahren um rund 0,7 Grad Celsius. Bis 2100 könnte die Temperatur in einigen Weltregionen um bis zu 5,8 Grad steigen, abhängig von der Menge der zukünftig freigesetzten Treibhausgase.

Dieser Klimawandel wird spürbare Folgen haben. So sollen die Wetterextreme zunehmen, der Temperaturanstieg wird Gletscher zum Schmelzen bringen und den Meeresspiegel ansteigen lassen. Während in den Tropen stärkere Niederschläge fallen könnten, wird in einigen Weltregionen die Wüstenbildung begünstigt. Welche Konsequenzen der UN-Klimarat aufgrund dieses Szenarios fordert, wird in Paris mit Spannung erwartet.