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Großbritannien beginnt mit Massenschlachtung auf Vogelgrippe-Mastbetrieb

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Großbritannien beginnt mit Massenschlachtung auf Vogelgrippe-Mastbetrieb

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Nach dem Ausbruch der Vogelgrippe ist auf einer Truthahnfarm in der südostenglischen Grafschaft Suffolk mit der Keulung der knapp 160 000 Tiere begonnen worden. Der Vorsitzende des Landwirtschaftsausschusses des Europaparlamentes, der britische Konservative Neil Parish, wirft der Regierung Blair Versagen vor: “Ein Problem liegt darin, daß die ersten Tiere am Dienstag verendeten und die Regierung erst am Donnerstag gehandelt hat. Das muß schneller gehen!” findet Parish

Für Geflügel im Umkreis von 3 Kilometern um den befallenen Großmastbetrieb ordneten die Behörden Stallpflicht an. Außerdem müssen die Tiere auf das Virus getestet werden.

Weniger als einen Kilometer Luftline von der Trtuhahnfarm entfernt ergibt sich Geflügelzüchter Kevin Bools in sein Schiksal: “Ich fang’ meine Hühner ein und sperr’ sie in den Stall. Mehr kann ich nicht tun”, schilder Bools seine Schutzmaßnahmen.

Der Zugang zur Drei-Kilometer-Schutzzone wird streng kontrolliert. Alle Autos müssen desinfiziert werden. Darüber hinaus wiesen die Behörden eine Fläche von mehr als 2000 Quadratkilometern aus. Hier ist es untersagt, Zuchtvögel mit wilden Vögeln in Kontakt kommen zu lassen.