Eilmeldung

Eilmeldung

Mindestens 27 Todesopfer nach starken Regenfällen in Indonesien

Sie lesen gerade:

Mindestens 27 Todesopfer nach starken Regenfällen in Indonesien

Schriftgrösse Aa Aa

Die indonesische Hauptstadt Jakarta versinkt nach schweren Regenfällen ín den Wassermassen. Bei der schwersten Überschwemmung seit fünf Jahren wurden nach bisherigen Bilanzen mindestens 27 Menschen getötet oder werden noch vermisst. Die Zahl der Obdachlosen stieg auf rund 340.000. Fünf Tage nach der Katastrophe legen die Wassermassen das öffentliche Leben in großen Teilen der Millionenmetropole weiterhin lahm. Die Bevölkerung fand Unterschlupf in Schulen, Kirchen und Moscheen. In manchen Bezirken steigen die Pegelstände weiter. Die Behörden versorgen die Bevölkerung mit dem Nötigsten.

Die Gesundheitsbehörden warnen vor dem Ausbruch von Krankheiten. Die Polizei setzte gut 13.000 Mann ein, die Armee 1300 Soldaten, um der Bevölkerung bei der Evakuierung ihrer Häuser zu helfen. In Jakarta kommt es oft zu Überschwemmungen. Viele Stadtbereiche liegen in Flussnähe, das Kanalsystem ist schlecht. Im Jahr 2002 starben bei einer Flutkatastrophe 21 Menschen, mehr als 300.000 Einwohner der Stadt wurden obdachlos.