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Vogelgrippe in Großbritannien sorgt für Unruhe in EU

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Vogelgrippe in Großbritannien sorgt für Unruhe in EU

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Der Ausbruch der Vogelgrippe in Großbritannien sorgt auch in anderen Ländern der Europäischen Union für Unruhe. In der betroffenen Geflügelfarm in der Grafschaft Suffolk wurden rund 160.000 Truthähne getötet. Dort gilt eine Zehn-Kilometer-Schutzzone. Der Staatsekretär im Umweltministerium Ben Bradshaw sagte, Priorität sei derzeit, die Seuche regional zu begrenzen und vollkommen auszurotten, um ihre Ausbreitung zu verhindern. Man werde vielleicht nie den Grund für den erneuten Ausbruch kennenlernen, doch werde man das in den kommenden ein bis zwei Wochen untersuchen. Der Zugang zu der Schutzzone um die betroffene Geflügelfarm wird streng kontrolliert. In Brüssel wollen an diesem Dienstag Experten aus allen 27 EU-Staaten über mögliche Gefahren nach der Entdeckung des Virus beraten. Der für Gesundheit zuständige EU-Kommissar Markos Kyprianou sagte, es handle sich in Großbritannien um eine Tierseuche. Man bereite mögliche Maßnahmen vor, um vor allem die Geflügelindustrie zu schützen. Man solle es als Tierseuche betrachten und gar nicht erst in die Debatte einbringen, dass es sich um eine Pandemie handeln könnte. Nach Auffassung von Experten könnten Wildvögel die Vogelgrippe eingeschleppt haben. Geprüft wird auch die Möglichkeit, dass es eine Verbindung nach Ungarn geben könnte, wo das Virus vor zwei Wochen entdeckt worden war.