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Vogelgrippe: Sicherheitsmassnahmen in Großbritannien verschärft

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Vogelgrippe: Sicherheitsmassnahmen in Großbritannien verschärft

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Nach dem Ausbruch der Vogelgrippe in Großbritannien geht die Notschlachtung der rund 160.000 Truthähne des betroffenen Betriebes weiter. Zudem richteten die Behörden rund um den Betrieb in der Grafschaft Suffolk eine Drei-Kilometer- Schutzzone ein. Innerhalb dieses Bereiches müssen alle Vögel auf die Seuche getestet werden, zudem wird der Zugang streng kontrolliert.

Der UNO- Seuchenexperte David Nabarro sagte, er erwarte weitere Ausbrüche der Vogelgrippe an mehreren Orten in den kommenden drei oder vier Monaten. So sei es auch vergangenes Jahr geschehen.

In der gesamten Region wurde untersagt, Zuchttiere mit Wildvögeln in Kontakt kommen zu lassen. Denn Experten wie Colin Butter vom Institut für Tiergesundheit vermuten genau hier die Übertragungswege des Virus: “Wir müssen nun sehen, wie sich die Tiere angesteckt haben, Exkremente von Wildvögeln sind da am wahrscheinlichsten.”

Mehrere Arbeiter waren mit den Vögeln in Kontakt gekommen, sie wurden mit Medikamenten versorgt. Die Vogelgrippe kann für Menschen tödlich sein, die Ansteckungsgefahr wird jedoch als gering eingeschätzt.