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Die EU-Kommission wird am Mittwoch ihre langfristige Strategie zur Senkung der klimaschädlichen Abgase vorstellen

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Die EU-Kommission wird am Mittwoch ihre langfristige Strategie zur Senkung der klimaschädlichen Abgase vorstellen

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Ab 2012 soll in ganz Europa dann der Höchstwert von 120 Gramm Kohlendioxid-Ausstoß pro Kilometer gelten.
Dies soll durch einen Maßnahmen-Mix erreicht werden. Autos dürfen bis 130 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen. Umweltfreundliche Treibstoffe bringen 5 Gramm weniger CO2-Ausstoß.
Spritsparende Reifen verringern den Kohlendioxid-Aussstoß um 5 Gramm. Dies wird mit angerechnet.
Für einen höhere Grenze beim CO2-Ausstoß kämpfte EU-Kommissar Günter Verheugen zusammen mit der deutschen Bundesregierung.
Aat Peter, Verkehrsexperte des WWF bemängelt den Kommissionsvorschlag.
“ Jede Umweltpolitik ist ein Politikmix. Es gibt die technische Weiterentwicklung bei Autos, Reifen, Benzin, bis hin zum modernen Verkehrsmanagement. Alle diese Entwicklungen sind wichtig, dürfen aber nicht gegeneinander aufgerechnet werden,” sagte er.
Vor allem die deutsche Automobilindustrie lehnt die europäische Einheitgrenze für Autoabgase ab, doch
ihrer Selbstverpflichtung ist sie bisher nicht nachgekommen.
Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee macht nun ganz anderer Vorschläge.
“ Was wir brauchen ist eine Regelung, die Marktsegmente berücksichtigt, die dafür sorgen, daß nicht die Kleinwagenhersteller sich zurückziehen, zurücklehen können und das die Mittelklasse bzw. Oberklasse die Last trägt.”
Durchschnittlich 160 Gramm pro Kilometer C02 blasen europäischen Autos in die Luft.
Ab Herbst kann die EU damit beginnen, ihre Klimaschutzstrategie in Gesetzesvorlagen zu gießen.