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Nach geplatzter Übernahme: MAN will friedliche Einigung mit Scania und VW

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Nach geplatzter Übernahme: MAN will friedliche Einigung mit Scania und VW

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Der deutsche Lastwagenbauer MAN strebt nach der geplatzten Scania-Übernahme eine friedliche Einigung mit den Schweden an. Eine engere Zusammenarbeit mit Scania und seinem größten Aktionär Volkswagen solle zum weiteren Wachstum beitragen, erklärte Vorstandschef Hakan Samuelson bei der Bilanzvorlage in München. Alle Beteiligten hätten jetzt allerdings eine Denkpause nötig. Darüber hinaus will sich der Konzern am Markt nach anderen Möglichkeiten umsehen, sagte Samuelson.

Im vergangenen Jahr verbuchte MAN einen kräftigen Ertragsschub. Der operative Gewinn kletterte von 674 Millionen auf mehr als 1,1 Milliarden Euro. Der Umsatz verbesserte sich um 15 Prozent auf 13 Milliarden Euro. Unterm Strich konnte das Unternehmen den Überschuss auf 925 Millionen Euro nahezu verdoppeln.

Die Aktionäre sollen durch eine Anhebung der Dividende von einem Euro 35 auf einen Euro 50 je Aktie profitieren.