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Neue Sicherheitsbestimmungen für italienische Fussballstadien

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Neue Sicherheitsbestimmungen für italienische Fussballstadien

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Vor leeren Rängen könnten Fußballspiele in Italien künftig stattfinden: Nach dem Tod eines Polizisten bei Fußball-Krawallen auf Sizilien hat die italienische Regierung hart durchgegriffen. Das Stadion in Catania bleibt vorerst auf Anordnung der Staatsanwaltschaft für weitere Untersuchungen geschlossen.

Doch künftig könnten zahlreiche Stadien ihre Tode für das Publikum geschlossen halten müssen – so Innenminister Giuliano Amato in Rom. Nur in den Stadien, die den strengen Auflagen des so genannten Pisanu-Gesetzes entsprächen, dürfe fürderhin vor Publikum gespielt werden, sagte Amato. In allen anderen dürften zwar Fußballspiele stattfinden – aber nicht vor Publikum, solange diese Stadien den Normen nicht entsprächen.

Außerdem sollen künftig Fußballvereine für ihre Auswärtsspiele keine Ticketkontingente mehr erhalten. Eintrittskarten sollen nur noch im Einzelverkauf erhältlich sein. Die neuen Bestimmungen zur Stadionsicherheit sollen auf einer außerordentlichen Kabinettssitzung am kommenden Mittwoch verabschiedet werden.