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Friedensgespräche zwischen Fatah und Hamas in Mekka

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Friedensgespräche zwischen Fatah und Hamas in Mekka

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Die Führungen der verfeindeten Palästinenser- Organisationen Hamas und Fatah sind in Mekka zu Friedensgesprächen zusammengekommen. König Abdullah hatte sie in den Pilgerort in Saudi-Arabien eingeladen. Die radikalislamische Hamas-Bewegung und die eher säkular-nationalistische Fatah wollen in Mekka versuchen, eine Einheitsregierung zu bilden. Derzeit stellt die Hamas die Regierung, die Fatah hingegen den Präsidenten. Man werde Mekka erst verlassen, wenn eine Einigung zustande gekommen sei, sagte der im syrischen Exil lebende Hamas-Chef Chaled Maschaal.

Das Treffen begann mit einer Lesung der ersten Sure des Korans. Vom Tagungsraum aus bietet sich den Teilnehmern ein Blick auf die große Moschee von Mekka. Vor dem Treffen hatten Hamas und Fatah eine Waffenruhe vereinbart. Dennoch wurde in Gaza ein Hamas-Führer erschossen. Die Hamas beschuldigte zunächst die Fatah, die jedoch jede Tatbeteiligung von sich wies. Später hieß es, es habe sich um den Racheakt einer Familie gehandelt. In Ramallah im Westjordanland verschleppten Bewaffnete einen zur Hamas gehörenden Mitarbeiter des Gesundheitsministeriums.