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Schlag gegen Kinderpornographie

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Schlag gegen Kinderpornographie

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Mit Hilfe eines Internetanbieters haben österreichische Fahnder einen weltweiten Kinderpornographie-Ring zerschlagen.
Der Provider informierte die Polizei über acht illegale Video-dateien auf seinem Server, die mit einer russischen Website verlinkt waren.

Harald Gremel von der Meldestelle für Kinderpornographie berichtete, der Anbieter habe die Seite sofort gesperrt, und der Polizei eine Liste mit den Namen der Hacker übergeben, die versuchten die Videos runterzuladen. Innerhalb von 48 Stunden hätten die Beamte mehr als 8000 Zugriffe von 2360 Adressen registriert.

Mutmassliche Konsumenten wurden in 77 Ländern ermittelt, vor allem in Deutschland und den USA. Der Ring ist der grösste, der je in Oesterreich aufgedeckt wurde, die Videos sind extrem gewalttätig. Das jüngste missbrauchte Mädchen ist schätzungsweise fünf Jahre alt. Den Ursprung der Bilder vermuten die Ermittler in Osteuropa.