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Italienische Regierung greift nach Fußball-Krawallen durch

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Italienische Regierung greift nach Fußball-Krawallen durch

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Lediglich sechs Fußballstadien der italienischen Liga A entsprechen den von der Regierung in Rom am Mittwochabend verabschiedeten verschärften Sicherheitsvorschriften. Das Dekret hebt alle bislang gültigen Sondergenehmigungen auf. Der ausgefallene dritte Rückrundenspieltag ist nun für den 18. April vorgesehen. Die Regierung beschloss unter anderem vorbeugende Stadienverbote für Randalierer sowie härtere Gefängnisstrafen für gewalttätige Fans von ein bis vier Jahren. In Stadien, die den seit zwei Jahren geltenden Pisanu-Gesetzen nicht entsprechen, dürfen nur noch Spiele ohne Publikum stattfinden. Nach dem Tod eines Polizisten bei Hooligan-Krawallen in Catania will die Regierung nun trotz Streikdrohungen und lauter Klagen von Proficlubs, die finanzielle Einbußen fürchten, hart durchgreifen. Die Polizei ist unterdessen dem Täter von Catania auf der Spur. Auf einem Video sind die Angreifer zu sehen, die den 38-Jährigen Polizisten töteten. Man habe zwei Hauptverdächtige, hieß es. Am Mittwoch wurden weitere sechs Randalierer verhaftet. Die Zahl der Festgenommenen stieg damit auf 38.