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Unsicherheit über Briefbomben in Großbritannien

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Unsicherheit über Briefbomben in Großbritannien

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Nach der Serie von Briefbomben in Großbritannien gibt die Polizei eine leichte Entwarnung: Die Anschläge sollten zwar offenbar für Schrecken sorgen, hätten aber nicht das Ziel gehabt zu töten. Das gaben die Ermittler nach dem jüngsten Anschlag bekannt, der sich gegen die Führerschein- und Zulassungsstelle im walisischen Swansea richtete. Die Briefe hätten keinen herkömmlichen Sprengstoff enthalten, sagt Chefermittler Anton Setchell; und auch wenn noch Untersuchungen ausstünden, gehe es doch offenbar um kleinere, knallerähnliche Vorrichtungen.

Sieben Briefbomben sind in den letzten Wochen in England und Wales explodiert. Einen Zusammenhang sieht die Polizei aber zur Zeit nur zwischen den drei Anschlägen der letzten drei Tage. Sie richteten sich alle gegen Behörden, die in irgendeiner Art mit Verkehrssündern zu tun haben. Ansonsten kämen als Täter möglicherweise auch militante Tierschützer in Frage. Zu keinem der Anschläge liegt aber bisher ein Bekenntnis vor.