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Israelische Regierung wirft arabischen Staaten vor, Demonstranten aufzuhetzen

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Israelische Regierung wirft arabischen Staaten vor, Demonstranten aufzuhetzen

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In Jerusalem sind die Bauarbeiten am Fusse des Tempelberges fortgesetzt worden. Es waren etwa 2000 Polizisten in der Altstadt Jerusalems im Einsatz, um neue Gewalt zu verhindern. Bei den gewaltsamen Protesten gegen die Arbeiten waren in den vergangenen Tagen dutzende Menschen verletzt worden. In Teilen der arabischen Welt hatten die Bauarbeiten scharfe Proteste hervorgerufen, es war vor einem möglichen Schaden an der Al-Aksa-Moschee gewarnt worden.

Die Regierung billigte bei ihrer wöchentlichen Sitzung eine Fortsetzung der umstrittenen Arbeiten am Mograbi-Tor. Ministerpräsident Ehud Olmert warf arabischen Staaten vor, die Arbeiten als Vorwand zu nutzen, um Hass und Zwietracht zu säen. Die Bauarbeiten fänden nur ausserhalb des Tempelberges statt und alle Seiten seien vorab ueber das Renovierungprojekt informiert worden.

Israelische Behörden lassen einen im Jahr 2004 teilweise eingestürzten Weg am Fuße des Tempelberges instandsetzen. Der Weg führt vom Platz der Klagemauer durch das Mograbi-Tor auf den Tempelberg. Dort stehen die Al-Aksa-Moschee und der Felsendom. Ein Abschnitt des Weges soll durch eine neue Konstruktion ersetzt werden.