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Flüchtlingsdrama vor der Küste Mauretaniens beendet

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Flüchtlingsdrama vor der Küste Mauretaniens beendet

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Spanien und Mauretanien haben sich darauf geeinigt, daß rund 400 Flüchtlinge an Bord eines maroden Frachtschiffes im mauretanischen Hafen Nouadhibou an Land gehen dürfen.

Zuvor hatte eine Woche lang Uneinigkeit zwischen Madrid und Nouakchott geherrscht, was mit den Immigranten afrikanischer und asiatischer Herkunft geschehen sollte, während die Flüchtlinge vor der Küste Mauretaniens auf hoher See festsaßen.

Vor gut zwei Monaten waren diese vermutlich in Guinea oder der Elfenbeinküste in See gestochen, ihr Ziel waren aller Voraussicht nach die zu Spanien gehörenden Kanarischen Inseln.

Vor der Küste Senegals hatte das Frachtschiff einen Motorschaden, die Behörden verweigerten jedoch die Aufnahme der Flüchtlinge.

Der spanische Seenotrettungsdienst schleppte deren Schiff schließlich vor die Küste Mauretaniens.

Einige der Immigranten soll nun nach Spanien, der andere von Mauretanien in ihre Heimatländer abgeschoben werden.