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Von der CIA in Italien verschleppter Terrorverdächtiger kommt in Kairo frei

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Von der CIA in Italien verschleppter Terrorverdächtiger kommt in Kairo frei

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Der vor vier Jahren von der CIA aus Italien in sein Herkunftsland Ägypten verschleppte Osama Mustafa Hassan ist in Kairo auf freien Fuß gesetzt worden. In Italien hatte der Fall seinerzeit hohe Wellen geschlagen: Denn der Imam einer Mailänder Moschee war unter der Mithilfe der italienischen Geheimdienste auf offener Straße gekidnappt worden. Gegen 26 Agenten des amerikanischen Geheimdienstes CIA, den später entlassenen Chef des italienischen Militärgeheimdienstes sowie vier weitere Italiener läuft ein Gerichtsverfahren. Die Vernehmung des früheren Regierungschefs Silvio Berlusconi hatte die Justiz in der vergangenen Woche abgelehnt. Osama Mustafa Hassan war auf dem Umweg über den US-Militärstützpunkt im deutschen Ramstein nach Ägypten gebracht worden. Die CIA hielt ihn für terrorverdächtig. Osama Mustafa Hassan, der in Ägypten angeblich gefoltert worden ist, will nun Berlusconi verklagen.