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Rice-Besuch in Bagdad von weiteren Anschlägen überschattet

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Rice-Besuch in Bagdad von weiteren Anschlägen überschattet

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Einen Tag nachdem das US-Repräsentantenhaus den Irak-Kurs von Präsident George W. Bush scharf kritisiert hat, ist US-Außenministerin Condoleezza Rice zu einem überraschenden Besuch in Bagdad eingetroffen. Rice will sich selbst ein Bild von der Sicherheitslage im Land machen, bevor sie nach Israel weiterreist. Überschattet wurde Rice’ Besuch von weiteren, blutigen Anschlägen. In der nordirakischen Stadt Kirkuk explodierten zwei Autobomben auf einem belebten Markt in einem vorwiegend von Kurden bewohnten Viertel. Mindestens 10 Menschen wurden dabei getötet, rund 60 erlitten teils lebensgefährliche Verletzungen. Die Zahl der Todesopfer könne daher weiter ansteigen, hieß es.

Angesichts der US-Großoffensive gegen Aufständische in Bagdad warnen irakische Sicherheitsexperten vor einer Zunahme der Anschläge außerhalb der Hauptstadt. Aber auch Bagdad blieb nicht verschont: Am Morgen wurden fünf Menschen bei der Explosion einer Bombe verletzt. Der neben einer Brücke versteckte Sprengsatz wurde gezündet, als eine Polizeipatrouille vorbeifuhr.