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Vogelgrippe-Fälle bei Moskau: Behörden sehen keine Bedrohung für die Menschen

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Vogelgrippe-Fälle bei Moskau: Behörden sehen keine Bedrohung für die Menschen

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In der Region Moskau ist ein weiterer Fall von Vogelgrippe registriert worden. Die Krankheit war bereits Anfang der Woche auf zwei Höfen im Moskauer Umland ausgebrochen; nun wurde das Virus auf einem dritten Hof entdeckt. Unklar ist allerdings, ob es sich um den auch für Menschen gefährlichen Virusstamm H5N1 handelt. Dies wird derzeit geprüft – mit Ergebnissen sei jedoch nicht vor Sonntag abends zu rechnen, hieß es.

Verschiedene Maßnahmen sollen die Ausbreitung der Krankheit verhindern. “Wir überwachen die Transporte”, so Experte Artur Proskurin, “um die Ausfuhr von Geflügel zu verhindern. Außerdem sind Veterinärmediziner rund um die Uhr zur Beobachtung im Einsatz.” Über das betroffene Gebiet wurde Quarantäne verhängt, selbst die Müllhalden werden durchsucht, um möglicherweise tote Vögel zu finden. Ab der kommenden Woche startet zudem eine Impfaktion für Geflügel in der Region. Die Veterinäraufsicht schloss am Freitag einen Geflügelmarkt, von dem zumindest einige der erkrankten Tiere stammen sollen.