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Erneutes iranisches Großmanöver mit Raketen

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Erneutes iranisches Großmanöver mit Raketen

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Zum wiederholten Mal innerhalb kurzer Zeit zeigt der Iran Stärke: Zu Beginn einer dreitägigen Militärübung fliegen wieder Raketen, so zeigt es jedenfalls das staatliche Fernsehen. Es ist das dritte Manöver in diesem Jahr: Beim vorigen Mal wurden Raketen getestet, die laut dem Iran auch Schiffe vor seiner Küste treffen könnten – eine Warnung an die USA.

Westliche Länder vermuten, dass das Land Kernwaffen entwickeln will. Es beteuert aber, seine Kernforschung diene nur friedlichen Zwecken. Sein Unterhändler Ali Laridschani kommt deshalb am Dienstag erneut zu Gesprächen nach Wien, zur Internationalen Atomenergiebehörde. Die Behörde muss dem UNO-Sicherheitsrat diese Woche einen neuen Bericht über Irans Atomprogramm vorlegen. Das sieht die Resolution vor, die der Rat vor zwei Monaten verabschiedet hat.

Russland hat inzwischen mitgeteilt, die Arbeit am umstrittenen Kernkraftwerk Buschehr verzögere sich erneut. Der Iran habe zuletzt nicht gezahlt. Damit wird der Reaktor nicht mehr in diesem Jahr fertig. Der Iran bestritt aber die russischen Angaben. Der Vizechef der iranischen Atombehörde sagte, man habe immer vertragsgemäß und zu den vereinbarten Daten gezahlt.