Eilmeldung

Eilmeldung

Ungewissheit über Herkunft russischer Vogelgrippe

Sie lesen gerade:

Ungewissheit über Herkunft russischer Vogelgrippe

Schriftgrösse Aa Aa

Nach dem Ausbruch der Vogelgrippe bei Moskau versuchen die russischen Behörden, die Seuche zu begrenzen. Ihren Angaben zufolge werden jetzt eine Million Vögel geimpft; Impfstoff in dieser Menge stehe bereit. Vor allem das Geflügel auf den vielen kleinen Privathöfen rund um die Hauptstadt soll eine Impfung bekommen.

Der Erreger ist das Virus H5N1, die gefährliche asiatische Variante, die Menschen anstecken und sie auch töten kann. Das bestätigt der Leiter der russischen Veterinäraufsicht Nikolai Wlassow. Er bestätigt auch die fünf Erkrankungsherde rund um Moskau. Ihren Ursprung hätten alle diese Erkrankungen auf ein und demselben Geflügelmarkt.

Nur wie die infizierten Vögel überhaupt auf diesen Markt gelangen konnte, das wissen die Behörden noch nicht. Mögliche Lieferanten wurden ohne Ergebnis untersucht, eine Ansteckung durch Zugvögel kommt im Winter nicht in Frage.

Auf den fünf Höfen sind bisher 150 Vögel verendet. 1200 Menschen wurden untersucht, einige stehen noch unter Beobachtung. Die Höfe sind abgesperrt und desinfiziert, ebenso wie ihre Umgebung.