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Britische Banken führen trotz Rekordgewinnen Kontogebühren ein - Kritik von Verbraucherschützern

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Britische Banken führen trotz Rekordgewinnen Kontogebühren ein - Kritik von Verbraucherschützern

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In Großbritannien hat die Einführung von Kontogebühren heftige Debatten ausgelöst. Diese seien für die Kunden nicht hinnehmbar, heisst es bei Verbraucherschützern. Im Zentrum der Kritik steht die Barclay´s Bank, die 2006 Rekordgewinne eingefahren hatte.

Die Kontogebühren müssten im Rahmen gesetzlicher Bestimmungen bleiben, meint Emma Bandey vom Verbrauchermagazin “Which”. Das Gegenteil sei jedoch der Fall, was die Banken schlicht ignorierten.

Gebühren zur Führung eines Kontos sind in Großbritannien neu. Zur Kasse gebeten wurden die Kunden bislang nur, wenn sie ihr Konto überzogen.

Barclay´s hält sein Vorgehen indes für berechtigt. Das Institut wies auf zahlreiche Guthaben hin, die im Soll seien. Dies seien für die Bank Milliardensummen an faulen Krediten.

Dieses Problem betrifft den gesamten Bankensektor.