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Britische Soldaten verlassen den Irak

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Britische Soldaten verlassen den Irak

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Großbritannien zieht Soldaten aus dem Irak ab. Vor dem Parlament verkündete Regierungschef Tony Blair heute seine Pläne dafür. Die britischen Truppen sind, wenn auch mit weitem Abstand nach den Amerikanern, die zweitstärkste Einheit im Irak.

Blair verwies darauf, dass es zu Beginn des Irakkriegs noch vierzigtausend Soldaten gewesen seien – vor zwei Jahren dann neuntausend, und jetzt verringere man die Truppenstärke von 7100 auf etwa 5500.

Macht also 1600 Soldaten, die abziehen, fast ein Viertel – das soll über die nächsten Monate geschehen. Die anderen britischen Truppen sollen zum größten Teil noch bis ins nächste Jahr im Irak bleiben; wie lange genau, das hängt laut Blair davon ab, wie lange sie erwünscht seien und wie lange sie dort etwas zu tun hätten. Als mögliche Aufgaben nannte er die Sicherung von Grenzen oder Nachschubstrecken.

Die britischen Einheiten waren von Anfang an im Süden des Irak eingesetzt. Dieses Gebiet um die Stadt Basra gilt als vergleichsweise ruhig; trotzdem starben im Irakkrieg auch mehr als 130 britische Soldaten.