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Ausweg aus italienischer Regierungskrise gesucht

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Ausweg aus italienischer Regierungskrise gesucht

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Staatschef Giorgio Napolitano hat am Freitag Morgen politische Führer des Mitte-Links-Bündnisses empfangen. Er muss klären, ob die Koalition des zurückgetretenen Ministerpräsidenten für Stabilität im Land sorgen kann. Romano Prodi, der kommissarisch weiter im Amt ist, hatte sich gestern Abend mit seinen Bündnispartnern auf einen 12 Punkte Plan geeinigt, um das Land aus der Krise zu führen.

Kann dieser Napolitano überzeugen, muss Prodi die Vertrauensfrage im Parlament stellen. Ansonsten werden gleich Neuwahlen ausgerufen oder eine Übergangsregierung gebildet.

Derweil wird der Druck der Opposition größer: Silvio Berlusconi, der ehemalige Regierungschef, sagte, man wolle keine Wiederholung einer Regierung, die bereits genug Schaden angerichtet habe. Sie habe die internationale Glaubwürdigkeit des Landes kompromittiert, die Steuern angehoben, die Reformen der Vorgängerregierung außer Kraft gesetzt und Bauvorhaben für eine bessere Infrastruktur blockiert.

Mit einer Entscheidung wird möglicherweise bereits am Freitag Abend gerechnet. Prodi war am Mittwoch zurückgetreten. Seine Regierung war nur neun Monate im Amt.