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Beratungen im Atomstreit mit dem Iran in London

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Beratungen im Atomstreit mit dem Iran in London

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In London haben am Montag Vertreter der fünf ständigen Mitglieder des Weltsicherheitsrates und Deutschlands über das Vorgehen im Atomstreit mit dem Iran beraten. Eine kleine Gruppe iranischer Regimegegner demonstrierte vor dem
britischen Außenministerium. Sie fordern ein hartes Vorgehen gegen die Islamische Republik. Nur umfangreiche Sanktionen könnten Teheran zum Umdenken veranlassen. Konkrete Ergebnisse werden von dem Londoner Treffen nicht erwartet.

Der iranische Staatspräsident Mahmud Ahmadinedschad hatte am Sonntag den Standpunkt seines Landes erneut betont. Die vom Westen verlangte Aussetzung der Urananreicherung als Vorbedingung für Verhandlungen komme nicht in Frage. Nach dem Atomwaffensperrvertrag hat der Iran das Recht, Uran zu friedlichen Zwecken anzureichern. Weil der Weltsicherheitsrat vermutet, daß der Iran eine Atombombe bauen will, hat er die Einstellung der Urananreicherung verlangt. Der Iran hat ein Ultomatum des Weltsicherheitsrates verstreichen lassen. Er bestreitet, den Bau von Atomwaffen anzustreben.