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Lage am Vulkan Stromboli weiter gefährlich

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Lage am Vulkan Stromboli weiter gefährlich

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Die Lage am italienischen Vulkan Stromboli bleibt gefährlich. Fachleute befürchten weiterhin, dass es wieder zu einer Flutwelle kommen könnte. Beim letzten größeren Ausbruch vor gut vier Jahren war das der Fall, als ein Teil des Berges abriss und ins Meer rutschte. Zwar wurden nur wenige Menschen verletzt, die Insel war aber zwei Monate lang evakuiert.

Diesmal sehen die Behörden bisher keine unmittelbare Gefahr; die Einwohner von Stromboli und zwei Nachbarinseln sollen aber weiterhin die Ufergebiete meiden. Empfohlen wird eine Höhe von mindestens zehn Meter über dem Meer – etwa zehn Meter hoch war die Flutwelle Ende 2002.

Auf Stromboli, einer kleinen Insel bei Sizilien, leben fünfhundert Menschen. Auch rund fünfzig Urlauber sind dort zur Zeit. Gestern floss die Lava zunächst aus zwei Stellen; inzwischen ist ein dritter Felsspalt aufgebrochen. Die Lavaströme laufen aber abseits bewohnter Gebiete ins Meer, auf der so genannten Sciara, der “Feuerstraße”.