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Neue Hürden für E.ON bei Endes-Übernahme - Enel steigt ein

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Neue Hürden für E.ON bei Endes-Übernahme - Enel steigt ein

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Der italienische Stromversorger Enel beteiligt sich überraschend an der Übernahmeschlacht um die spanische Endesa. Das Unternehmen erwarb für mehr als vier Milliarden Euro ein Aktienpaket von zehn Prozent. Zugleich kündigte Vorstandschef Fulvio Conti an, diesen Anteil auf bis zu 25 Prozent erhöhen zu wollen.

Durch den Einstieg könnte die Übernahme Endesas durch den deutschen E.ON-Konzern torpediert werden. Die Annahmefrist für die 41-Milliarden-Euro-Offerte E.ONs läuft noch bis Ende März.

Der Düsseldorfer Branchenriese will mindestens 50,1 Prozent der Aktien, verlangt vorher jedoch eine Aufhebung der Stimmrechtsbeschränkung in den Statuten Endesas.

Unterdessen forderte die Madrider Börsenaufsicht Enel auf, ihre Pläne für Endesa offen zu legen. Die Italiener sollten erklären, welche Haltung sie zum E.ON-Übernahmeangebot einnehmen und ob sie weitere Endesa-Anteile erwerben wollen.