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Forscher eröffnen weltweites Polarjahr

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Forscher eröffnen weltweites Polarjahr

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Der Klimawandel verändert die Pole: Um Mittel dagegen zu finden, wurde jetzt in Paris das Internationale Polarjahr eröffnet. Rund fünfzigtausend Forscher aus mehr als sechzig Ländern wollen sich mit der Zukunft von Arktis und Antarktis befassen.

Der Direktor der Initiative, David Carlson, sagte, vor fünfzig Jahren sei die Antarktis von der Forschung entdeckt worden. Inzwischen habe sich vieles geändert. Diese Veränderungen wolle man nun verstehen.

Alaska, Sibirien und Teile der Antarktis gehörten in den vergangenen zwei Jahrzehnten zu den Regionen mit der höchsten Erwärmung. Ein Großteil des Eises im Arktischen Meer droht wegen des Treibhauseffektes aufzutauen.

Die Wissenschaftler wollen über zwei Jahre zusammenarbeiten, um in den abgelegensten Gebieten der Erde das Eis, die Ökosysteme sowie das Klima zu erforschen. Es ist das vierte Polarjahr -allerdings fand das letzte schon 1957/58 statt.