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Ungewissheit über vermisste Ausländer in Äthiopien

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Ungewissheit über vermisste Ausländer in Äthiopien

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In Äthiopien sind einige der vermissten Urlauber offenbar wieder aufgetaucht. Ihr dortiger Reiseveranstalter teilte mit, eine Gruppe mit zehn Personen sei wohlauf. Ihr Satellitentelefon sei ausgefallen; der Reiseführer habe sich jetzt von einem kleinen Ort aus gemeldet.

Die Reisegruppen waren unterwegs in der Region Afar, einer der heißesten und unwirtlichsten Gegenden der Erde. Vulkane, Salzseen und ungewöhnliche Landschaft ziehen aber Touristen an. Wegen Rebellen und Räuberbanden ist für Reisen nach Afar jedoch bewaffnete Begleitung vorgeschrieben. Vor einigen Jahren lieferten sich Äthiopien und Eritrea dort außerdem einen Grenzkrieg.

Der gleiche Reiseveranstalter vermisst in Afar allerdings weiterhin eine Gruppe mit sieben Urlaubern, alle aus Frankreich. Auch hier ist aber unklar, ob es sich um eine Entführung handelt. Über mehrere vermisste Briten ist nichts bekannt.

Mitte der 90er Jahre hatten Rebellen in Afar neun italienische Touristen entführt, aber nach zwei Wochen wieder freigelassen. Seit 2004 wird in der Gegend eine französische Urlauberin vermisst.