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Mehrere Ausländer in Äthiopien entführt

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Mehrere Ausländer in Äthiopien entführt

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In Äthiopien sind mehrere Ausländer entführt worden. Das britische Außenminsterium bestätigte, dass mindestens fünf westliche Europäer als vermisst gelten. Sie seien nahe der umstrittenen Grenze zu Eritrea von einer unbekannten Gruppe verschleppt worden. Die Polizei geht davon aus, dass auch einheimische Fahrer und Übersetzer als Geiseln genommen wurden. Unklar war zunächst, ob weiterhin französische Touristen vermisst wurden. Eine Gruppe von etwa zehn Franzosen, die zunächst auch als vermisst galten, habe sich mittlerweile gemeldet, hieß es aus Diplomatenkreisen in Addis Abeba. Sie seien auf eigene Faust in der als unsicher geltenden Region unterwegs und zeitweise nicht erreichbar gewesen. In der extrem heißen und schwer erreichbaren Afar Region im Norden des Landes kommt es immer wieder zu Raubüberfällen. Mitte der 90er Jahre hatte eine Rebellengruppe aus der Region italienische Touristen entführt und nach zwei Wochen wieder freigelassen. Seit 2004 wird in der Gegend eine französische Touristin vermisst. Die Afar-Rebellen fordern einen eigenen Staat für
ihre Volksgruppe.