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Bush nach Tornados in den Süden der USA gereist

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Bush nach Tornados in den Süden der USA gereist

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US-Präsident George W.Bush ist nach einer Serie verheerender Tornados in den Süden der USA gereist. Mindestens 20 Menschen wurden getötet, in der Stadt Enterprise in Alabama kamen acht Schüler ums Leben, als der Sturm das Dach ihrer Schule zum Einsturz brachte. “Wir können Leben nie ersetzen”, sagte Bush, “und wir können Herzen nicht heilen – außer durch Beten. Und ich möchte, dass die Eltern wissen, dass sehr viele Menschen für sie beten.” Der Gouverneur von Alabama rief den Notstand in der 20.000 Einwohner zählenden Stadt aus. Im Nachbarstaat Georgia riss ein gewaltiger Wirbelsturm neun Menschen in den Tod.

In Enterprise hatte es am Donnerstagmittag die erste Sturmwarnung gegeben. Der Tornado schlug an mehreren Stellen der Stadt eine Schneise der Zerstörung. Häuser fielen in sich zusammen, Fenster wurden eingedrückt, Bäume und Stromleitungen knickten um. Tausende Menschen sind noch ohne Strom. Bush war im Jahr 2005 wegen der verhaltenen Reaktion der Regierung nach dem Wirbelsturm Katrina in die Kritik geraten. Vor 18 Monaten waren bei der größten Naturkatastrophe in der Geschichte der USA große Teile von New Orleans überschwemmt worden. Noch heute sind Tausende Menschen obdachlos.