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Peking verspricht Reform des Yuans

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Peking verspricht Reform des Yuans

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Chinas Ministerpräsident Wen Jiabao hat erneut versprochen, den Wirschaftsboom zu drosseln. Dieses Jahr dürfe die Wirtschaft nicht mehr als acht Prozent zulegen, sagte Wen vor den rund 3000 Delegierten des Nationalen Volkskongresses. Allerdings gilt dies als unwahrscheinlich, da Peking Wachstumsgrenzen in der Vergangenheit wiederholt verfehlt hat.

Beim Thema Währungspolitik sicherte Wen zu, die Reformen zur Anpassung des Yuan-Wechselkurses fortzusetzen, um die Devise aufzuwerten. Damit reagiert er auf die Forderungen der USA und anderer Staaten. Diese werfen China vor, sich mithilfe eines unterbewerteten Yuans im Außenhandel Vorteile zu verschaffen. Desweiteren sollen alle Unternehmensgewinne einheitlich versteuert werden. Bislang zahlen ausländische Firmen in China nur 15 und inländische 33 Prozent Steuern.