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Genfer Autosalon im Zeichen des Klimawandels

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Genfer Autosalon im Zeichen des Klimawandels

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Der diesjährige Automobilsalon in Genf steht ganz im Zeichen des Klimawandels. Statt auf die üblichen PS-starken Straßenkreuzer richtet sich das Interesse auf schadstoffarme und Spritsparende Autos.

So stellt Europas größter Autobauer Volkswagen den Polo BlueMotion vor, mit extrem geringem CO2-Ausstoß. Der Konzern wolle auch bei umweltschonenden Autos Marktführer sein, hieß es aus der VW-Führung. Die Kunden wollten keine teuren Umweltsünder mehr fahren, sondern künftig mehr Geld für Komfort und Innenausstattung ausgeben.

Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der verkauften Fahrzeuge auf 15,4 Millionen. Die größten Zuwächse konnten Fiat und Toyota verbuchen. VW legte als Branchenprimus noch einmal kräftig zu und baute seinen Marktanteil weiter aus. Dagegen ging es für Renault zweistellig in den Keller. Die Franzosen hoffen 2007 auf den Erfolg ihrer Modelloffensive. Ebenso die schwedische Ford-Tochter Volvo.

Mit der Messe in Genf wird traditionell der europäische Autofrühling eingeleitet. Nach zwei Tagen für die Presse werden ab Mittwoch 700.000 Besucher erwartet. Und die dürfen sich auf hochglanzpolierte Neuheiten freuen – auch auf solche, die vermutlich nie auf normalen Straßen zu sehen sein werden.