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Indonesien von Erdbeben erschüttert

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Indonesien von Erdbeben erschüttert

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Nach den schweren Erdbeben auf der indonesischen Insel Sumatra steigt die Zahl der Opfer weiter an. Bis zum Nachmittag Ortszeit wurden 70 Tote gezählt. Hunderte Menschen wurden verletzt. Die Rettungsarbeiten laufen auf Hochtouren. Viele Strassen sind nicht befahrbar. Zahlreiche Häuser wurden zerstört, Strom- und Telefonleitungen unterbrochen.

Das Epizentrum lag rund 50 Kilometer von Padang entfernt an der Westküste Sumatras in 33 Kilometer Tiefe. US-Geologen registrierten die beiden Beben im Abstand von zwei Stunden mit Stärken von 6,3 und 6,1. Die Erdstösse waren bis nach Malaysia und im 420 km entfernten Singapur zu spüren. Dort gerieten mehrere Hochhäuser in Schwingung und wurden geräumt.

Panik und Verzweiflung auch in der indonesischen Hauptstadt Jakarta, die rund 900 km vom Epizentrum entfernt liegt. Wie das Tsunami-Warnzentrum für den Pazifik in Hawaii erklärte, wurde keine Tsunami-Warnung ausgegeben, da sich das Beben im Landesinneren ereignet habe. Das Beben, dass 2004 den Tsunami auslöste, hatte eine Stärke von mehr als 9.