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Neun Tote bei Erdbeben auf Sumatra

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Neun Tote bei Erdbeben auf Sumatra

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Ein Erdbeben der Stärke 6,3 hat die Küste der indonesischen Insel Sumatra erschüttert. Nach offiziellen Angaben kamen mindestens neun Menschen ums Leben. Der Erdstoß war bis nach Singapur und Malaysia zu spüren. Das Zentrum des Bebens lag rund 50 Kilometer von Padang entfernt an der Westküste Sumatras in 33 Kilometer Tiefe. US-Geologen zufolge kam es zwei Stunden später zu einem zweiten Beben der Stärke 6.

Einzelne Häuser wurden beschädigt, Strom- und Telefonleitungen unterbrochen. In Singapur, gut 420 Kilometer nordöstlich des Epizentrums, gerieten mehrere Hochhäuser in Schwingungen und wurden geräumt.

Indonesien liegt in einer Region mit starker vulkanischer und tektonischer Aktivität, in der oft erst Erdstöße mit einer Stärke von mehr als 7 größere Schäden anrichten. Das Beben, dass Weihnachten 2004 den Tsunami auslöste, hatte eine Stärke von mehr als 9.