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Zwei Beben erschüttern Sumatra

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Zwei Beben erschüttern Sumatra

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Indonesien kommt nicht zur Ruhe: Auf der Insel Sumatra sind bei zwei gewaltigen Erdbeben mindestens 70 Menschen ums Leben gekommen. Die Menschen rannten in Panik auf die Straße. Mehrere Gebäude mussten aus Sicherheitsgründen evakuiert werden.

Die Beben im Abstand von zwei Stunden waren bis in Malaysia und Singapur zu spüren. Indonesien liegt in einer sehr erdbebengefährdeten Zone. Vor Sumatra lag auch das Epizentrum des verheerenden Bebens, das vor rund drei Jahren den Tsunami ausgelöst hatte. Dabei waren in Indonesien 177 000 Menschen ums Leben gekommen.

Durch die beiden Beben wurden tausende Häuser beschädigt. Viele Straßen sind unpassierbar, Strom- und Telefonleitungen waren teilweise unterbrochen. Um die Schäden in den Griff zu bekommen, wollen die Behörden die Nacht durcharbeiten, um Bedürftige in Notunterkünfte zu bringen. Tausende Menschen warten bereits in Krankenhäusern auf ärztliche Hilfe.

Die Erdbeben stürzen die Menschen in eine weitere Krise: Erst am Donnerstag hatten tödliche Erdrutsche im Osten Indonesiens Dutzenden Menschen das Leben gekostet. Etwa 11.000 Menschen flüchteten in Notunterkünfte. Ganze Dörfer versanken im Schlamm.