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Demonstration für entführten Mastrogiacomo

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Demonstration für entführten Mastrogiacomo

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Mehrere hundert Menschen haben in Rom für die Freilassung des in Afghanistan entführten Daniele Mastrogiacomo demonstriert.

Seit Sonntag ist der Journalist der römischen Zeitung “La Repubblica” in den Händen radikalisalmischer Taliban. Sie beschuldigen ihn der “Spionage” für die britischen Truppen. – eine Anschuldigung, die sein Bruder zurückwies:

Seine Arbeit habe ihn in die ganze Welt geführt, immer auf der Suche nach Informationen und der Wahrheit. Er denke, dass das Ganze rein garnichts mit Geheimdienstgeschichten zu tun habe, sagt Alessandro Mastrogiacomo.

Rom hat keine Gewissheit über das Schicksal des Journalisten und seiner zwei afghanischen Begleiter.

Fatima Zaher von der afghanischen Botschaft in Rom sagte: Sie seien hier um ihre Solidarität in diesem unglücklichen Fall zum Ausdruck zu bringen, und hofften auf ein baldiges Happy-End.

Die Talibanführung bekannte sich in einer Tonbandaufnahme zu der Entführung. Was mit dem angeklagten Journalisten geschehen solle, sei noch

nicht entschieden.