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Proeste vor Bush-besuch in Kolumbien

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Proeste vor Bush-besuch in Kolumbien

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In Bogota haben mehrere tausend Menschen gegen den bevorstehenden Besuch von US-Präsident Bush demonstriert. “Yankee fuera – Ami go home” skandierten die Demonstranten und verbrannten US-Flaggen. Die Protestaktion war vom Bündnis der kolumbianischen Oppositionsparteien organisiert worden. Der kolumbianische Präsident Alvaro Uribe ist einer der engsten Verbündeten Bushs in Lateinamerika.

Bush wird am Sonntag in der kolumbianischen Hauptstadt eintreffen. Auch für Sonntag rief das Oppositionsbündnis zu Protesten auf. Nachdem die Demonstranten Molotow-Cocktails warfen, lösten die Sicherheitskräfte die Proteste unter Einsatz von Wasserwerfern auf.

Zum Auftakt seiner sechstägigen Reise trifft Bush am Donnerstag in Brasilien ein. Danach besucht er Uruguay, Kolumbien, Guatemala und Mexiko. Ein Ziel seiner Tour ist es, den Einfluss der USA in Lateinamerika wieder zu stärken.

“Die Millionen Menschen die täglich Hunger und Diskriminierung erleiden, haben jedes Recht ungeduldig zu sein”, sagte Bush vor seinem Abflug.

Vor allem aber will Bush dem linkspopulistischen, venezolanischen Präsidenten Hugo Chavez, Paroli bieten. Dieser versucht seit Jahren mit seinen Petrodollars, die Länder Lateinamerikas unter linkem Vorzeichen zu vereinen.